Deutschland

Montag, 30. Juni 2014

Tiefststand bei Unternehmensinsolvenzen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung (InsO) im Jahre 1999 gefallen. Bundesweit waren im 1. Halbjahr 12.100 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Das waren 9,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (13.310). Ursächlich für den Rückgang sind die anhaltend gute Konjunktur sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen. Auch eine geringere Zahl an Folgeinsolvenzen hatte einen positiven Einfluss.

Immer mehr Kleinstfirmen, knapp 100.000 Arbeitsplätze betroffen

Die angemeldeten Forderungen der Insolvenzgläubiger belaufen sich auf insgesamt 12,3 Mrd. Euro nach 14,7 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2013. Für private Insolvenzgläubiger wie Lieferanten und Kreditgeber beträgt die durchschnittliche Schadenssumme je Insolvenzfall 736.000 Euro (Vorjahr: 804.000 Euro). Infolge der Insolvenzen sind 96.000 Arbeitsplätze gefährdet bzw. abgebaut worden. Im Vorjahreszeitraum waren 116.000 Stellen betroffen (minus 17,2 Prozent).

Tiefststand bei Unternehmensinsolvenzen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung (InsO) im Jahre 1999 gefallen. Bundesweit waren im 1. Halbjahr 12.100 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Das waren 9,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (13.310). Ursächlich für den Rückgang sind die anhaltend gute Konjunktur sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen. Auch eine geringere Zahl an Folgeinsolvenzen hatte einen positiven Einfluss.