Insolvenzen

Unternehmensinsolvenzen sinken auf 15-Jahres-Tief

Sowohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen (- 8,9 Prozent) als auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen (- 4,9 Prozent) gingen 2014 zurück. Mit 23.800 Unter-nehmensinsolvenzen (Vorjahr: 26.120) stellt 2014 den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung (InsO) vor 15 Jahren dar. Der fünfte Rückgang in Folge wurde begünstigt durch einen vergleichsweise einfachen Zugang zu Finanzmitteln, eine positive Ertragssituation im Mittelstand und weitgehende konjunkturelle Stabilität. Geopolitische Risiken der zurückliegenden Monate wie der Ukraine-Konflikt und das Embargo haben bislang keinen Niederschlag in der Insolvenzentwicklung einzelner Branchen gefunden.

Tiefststand bei Unternehmensinsolvenzen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung (InsO) im Jahre 1999 gefallen. Bundesweit waren im 1. Halbjahr 12.100 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Das waren 9,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (13.310). Ursächlich für den Rückgang sind die anhaltend gute Konjunktur sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen. Auch eine geringere Zahl an Folgeinsolvenzen hatte einen positiven Einfluss.